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Allgemeine Infos über Stettin

Die Polnische Stadt Stettin ( szczecin) liegt  direckt an der Grenze zur Bundesrepublik Deutschland .

Die Stadt umfasst ein Gebiet von ca. 301,3 Km2 und hat eine Einwohnerzahl von ca. 407.000 bewohnern.

Postleitzahl : 70-018 - 71871

Telefonvorwahl : (0048)  91

Kennzeichen : ZS ( Alt : SM ; SC ; SZ )

Geographische Lage :  53° 26? N, 14° 32? O

Westpommern

 

 

  Stettin ist die historische Hauptstadt von Pommern und gleichzeitig ein sehr wichtiger Hafen. Sie ist die am weitesten westlich liegende Großstadt Polens. Die Stadt befindet sich in der unmittelbaren Nachbarschaft der deutsch-polnischen Grenze. Die mittelalterliche Altstadt wurde während des Zweiten Weltkrieges fast völlig zerstört, aber es gibt noch viele interessante und attraktive Plätze, die man bewundern kann. Die übrig gebliebenen Attraktionen stammen aus den Zeiten, als Stettin als Teil Preußen „Paris des Norden“ genannt wurde. Zu den wichtigsten Attraktionen der Stadt gehören aber auch die in der Nähe liegenden Seen, Flüsse, Wälder und Parks. Die natürlichen Ressourcen haben schon in der Vergangenheit die Entwicklungsrichtungen der Stadt und der ganzen Region bestimmt und sie sind für sie auch bis heute ausschlaggebend.

 

 Stadtgliederung

Der historische Stadtkern, die Altstadt, liegt am westlichen Ufer der Westoder. Um sie herum legt sich die gründerzeitliche Neustadt. Das von diesen beiden eingenommene dicht bebaute Innenstadtgebiet hat einen Durchmesser von etwa drei Kilometern.

Die angrenzenden Stadtteile sind lockerer bebaut. Jenseits der Westoder liegen die Stadtteile Lastadie und Silberwiese auf den gleichnamigen Flussinseln. Auf dem linken Flussufer grenzt südlich an die Innenstadt Pommerensdorf (Pomorzany), westlich die Stadtteile Schwarzow(?wierczewo), Torney (Turzyn), Braunsfelde (Pogodno), und nördlich Grünhof (Bolinko) und Grabow (Grabowo). Die meisten dieser zentrumsnahen Stadtteile sind ehemalige Dörfer, außerdem gibt es Villenkolonien der Vorkriegszeit und Plattenbausiedlungen der 60er bis 80er Jahre.

Auch in den Außenbezirken liegen zahlreiche gewachsene, eingemeindete Dörfer. Vor 1945 war Stettin mit 460 km² Fläche die flächenmäßig drittgrößte Stadt des Deutschen Reiches, das Stadtgebiet umfasste zahlreiche noch recht ländlich geprägte Ortschaften. Eine Sonderrolle innerhalb der Außenbezirke nimmt die ehemalige Stadt Altdamm (D?bie) auf dem östlichen Oderufer ein. Sie besitzt einen eigenen mittelalterlichen Stadtkern und ist bis heute das Zentrum des Stettiner Stadtgebiets rechts der Oder.

 

Altstadt

Zamek Ksi???t Pomorskich (Schloss der Herzöge von Pommern)

Der Bereich der Altstadt wurde nach schweren Kriegszerstörungen nur teilweise wiederaufgebaut. Bis heute prägen zahlreiche Brachen das Stadtbild im ältesten Teil Stettins. Zwischen erhaltenen oder nach alten Unterlagen rekonstruierten alten Bauwerken stehen zahlreiche sehr einfache Wohnhäuser der 50er Jahre.

Den höchsten Punkt der Altstadt nimmt das Schloss der Herzöge von Pommern ein. Zu seinen Füßen, südlich angrenzend, entstand die bürgerliche Stadt rund um das heutige, gotische Alte Rathaus am Heumarkt. Das mehrfach erweiterte Gebiet der mittelalterlichen Stadt lag ungefähr zwischen dem Oderufer und den heutigen Straßen Dworcowa (Grüne Schanze), al. Niepodleglo?ci (Paradeplatz), pl. Zo?nierza Polskiego (Königsplatz) und der neuen Schnellstraße Trasa Zamkowa (Schloßtrasse). Ziemlich genau in der Mitte dieses alten Stadtgebiets steht die größte Kirche der Stadt, die gotische Jakobikirche.

An die mittelalterliche Stadtmauer erinnert heute nur noch der Siebenmäntelturm an der nordöstlichen Ecke des damaligen Stadtgebiets. Die beiden erhaltenen barocken Festungstore, das Berliner Tor im Westen und das Königstor im Norden, entstanden erst im Zuge des Festungsausbaus nach dem Übergang an Preußen unter König Friedrich Wilhelm I. zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Sie wurden vom preußischen Festungsbaumeister Gerhard Cornelius von Wallrave entworfen und dienten neben militärischen auch repräsentativen Zwecken, u. a. dokumentieren die Inschriften am Königstor die Insbesitznahme der Stadt durch Preußen.

Zwei weitere gotische Kirchen sind erhalten geblieben, die Johanneskirche, ursprünglich die Kirche des Franziskanerklosters, am südlichen Rand der Altstadt und die Kirche St. Peter und Paul im Norden. Dagegen sind die Marienkirche zwischen Kleiner und Großer Domstraße und die Nikolaikirche neben dem Alten Rathaus am Heumarkt bereits am Ende des 18. bzw. zu Beginn des 19. Jahrhunderts aus dem Stadtbild verschwunden. Zwischen Jakobikirche und Königstor liegen mehrere barocke Stadtpaläste, etwa der ehemalige pommersche Landtag in derLuisenstraße (Starom?y?ska) das Wolkenhauerhaus am Roßmarkt, heute Musikhochschule, oder das ehemalige Generalkommando, heute Nationalmuseum, am Königsplatz (pl. ?o?nierza Polskiego).

Neustadt

Wa?y Chrobrego(Hakenterrasse)
Grunwaldzki-Platz (Kaiser Wilhelm Platz)
Jasne Blonia-Platz (Quistorpaue)

Nach 1945 übernahm die gründerzeitliche Neustadt anstelle der fast völlig zerstörten Altstadt die meisten Zentrumsfunktionen. Die Anlage der Neustadt ging auf die Initiative des langjährigen OberbürgermeistersHermann Haken zurück.

Ein echter Stadtmittelpunkt ist heute nicht erkennbar, jedoch kann man den Bereich um den Paradeplatz (al. Niepodleg?o?ci/pl. Wyzwolenia) zwischen Brama Portowa (Berliner Tor) und dem Hotelhochhaus Radisson SAS als wichtigsten Straßenzug der heutigen Innenstadt ansehen. Direkt neben dem Hotelgebäude befindet sich die Shopping-Mall Galaxy, das größte Einkaufszentrum der Stadt.

Am Paradeplatz stehen einige Prachtbauten der Gründerzeit, etwa das neobarocke Gebäude der ehemaligen Generallandschaft, heute die Niederlassung einer Bank, die neugotische Oberpostdirektion und mehrere Kaufhäuser.

Am Berliner Tor stößt rechtwinklig der Hohenzollernplatz (pl. Zwyci?stwa) auf den genannten Straßenzug. Den Platz schmücken repräsentative Grünanlagen, in denen sich, am westlichen Ende die im Jugendstilerrichtete Bugenhagenkirche (?w. Wojciecha) erhebt. Aus der gleichen Zeit stammt die benachbarteGarnisonkirche, heute Herz-Jesu (N. Serca Pana Jezusa).

In der südlichen Neustadt, zwischen Altstadt und Hauptbahnhof, entstanden vor dem Ersten Weltkrieg weitere repräsentative Großbauten, die heute, nach der Zerstörung ihrer städtebaulichen Umgebung, als Solitäre in einer Abfolge großer Grünanlagen stehen.

Nördlich des Bahnhofs, unmittelbar am Oderufer (Bollwerk/Bulwar Piastowski) steht die Hauptpost, ein mächtiger Bau der Neurenaissance. Das mächtige Neue Rathaus am Rathausplatz (pl. Ratuszowy) wurde nach Berliner Vorbild Rotes Rathaus genannt, es beherbergt heute Einrichtungen der Hafenverwaltung. Das nahe Stadthaus mit seinem hohen Jugendstilturm ist heute Sitz der pommerschen Medizinhochschule.

Die äußere Neustadt erinnert in ihrem städtebaulichen Grundriss an Pariser Vorbilder, in der Architektur der Einzelgebäude dagegen an Berlin. Große, gerade Straßenachsen schneiden sich an repräsentativen Sternplätzen, deren bekanntester der pl. Grunwaldzki (ehem. Kaiser-Wilhelm-Platz) im Norden der Neustadt ist. Die Bebauung der einzelnen Parzellen erfolgte wie in Berlin mit Vorderhäusern, Seitenflügeln und Quergebäuden, wodurch zahlreiche enge Hinterhöfe entstanden. Die Bebauung der Neustadt ist überwiegend viergeschossig. Eine der größten Straßenachsen ist die al. Jedno?ci Narodowej (ehem. Kaiser-Wilhelm-Straße), an deren Endpunkt das ehemalige Landeshaus steht, das heutige Rathaus der Stadt. Hinter dem Rathaus liegt die Quinstorp-Aue, in der bereits zu dessen Lebzeiten ein Denkmal PapstJohannes Paul II. errichtet wurde.

Nördlich der Altstadt, zwischen Oderufer und Grabower Anlagen, entstand von 1902 bis 1921 das bekannteste Bauensemble Stettins, die Hakenterasse. Drei monumentale Großbauten stehen an dieser Uferstraße: die Seefahrthochschule, das Stadtmuseum (heute Theater und Meeresmuseum) sowie das Gebäude der Regierung von Pommern, das heute als Sitz der Wojewodschaft Westpommern weiterhin seiner ursprünglichen Funktion dient. Die flussseitige Straßenseite schmücken zwei Jugendstilpavillons und eine große Freitreppe zum tiefer liegenden Fluss.

Äußere Stadtteile

Die äußeren Stadtteile Stettins sind von großen Grünanlagen durchzogen. Zu diesen gehört der Hauptfriedhof, im Stadtteil Scheune (Gumie?ce)an der Pasewalker Chaussee (Ku S?o?cu), mit 1,7 km² Fläche einer der größten Friedhöfe Europas. Er wurde auf Initiative des schon erwähnten Oberbürgermeisters Haken angelegt, der hier auch begraben liegt.

Der nördlich angrenzende Stadtteil Pogodno, die frühere Villenkolonie Braunsfelde, ist Heimat des Fußballvereins Pogo? Szczecin, der die Stadt in der obersten polnischen Fußballliga (Ekstraklasa) vertritt. Nördlich dieses Stadtteils liegt der Eckerberger Wald (Park Le?ny Arkónski), ein wichtiges Ausflugsziel. Der schöne Glambecksee (G??bokie = tiefer See) ist auch dort (Park Le?ny G??bokie).

Größere Plattenbausiedlungen liegen am westlichen Rand von Pogodno (Zawadzkiego, Somosierry), im Süden von Pogodno (Kaliny, Przyja?ni), in Niebuszewo (Zabelsdorf, Ksi???t Pomorskich) sowie im südlichen Stadtteil Pomorzany (Wzgórze Hetma?skie).quelle:wikipedia